2017-11-27

ePapers, Flip-Books, digitale Blätterkataloge

ePapers, Flip-Books, digitale Blätterkataloge
 
Autor:
Leiter Marketing & Digital

Es gibt viele Bezeichnungen für die Broschüren, Prospekte, Magazine, Hefte und Zeitung, welche fürs Internet aufbereitet wurden und uns den Eindruck vermitteln, als ob wir ein echtes Printprodukt am Bildschirm betrachten. Wir kennen Sie als digitale Blätterkataloge, als Flip-Books, ePaper, Pageflips oder ähnliches.

Vielfach ist Print die erste Wahl
Obwohl mit dem Internet und der fortschreitenden Digitalisierung den Printmedien schon öfters das Ende vorausgesagt wurde, gibt es die „gedruckten“ Broschuren, Kataloge und Magazine weiterhin. Die Printprodukte wurden durch die digitalen Angebote definitiv nicht verdrängt, denn beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Dass die Printmedien komplett durch digitale Angebote abgelöst werden, daran glaubt heute wohl kaum einer mehr. Sie werden weiterhin ein wichtiger Bestandteil in der Kommunikation bzw. in der Medienlandschaft bleiben. Denn gedruckte, Zeitschriften, Magazine, Kataloge, Broschuren und Prospekte bringen es fertig, mehr als nur reine Informationen zu vermitteln. Wenn es darum geht einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen oder Emotionen zu vermitteln, dann ist Print nach wie vor die erste Wahl.

Internet mit vielen Vorteilen
Natürlich hat das Internet auch viele Vorteile, welche ein Printprodukt nicht erfüllen kann. Da wäre zum Beispiel die Verlinkung von ergänzenden Inhalten oder der direkte zu Produkten in Online-Shops. Oder die Möglichkeit Videos oder Animationen zu integrieren. Es gibt noch viele weitere Argumente, wieso das Internet eigentlich die Nase vorn haben könnte. Aber wie eingangs bereits erwähnt, haben Printprodukte durchaus auch ihre Stärken. Eine Kombination aus beiden Welten, die Vorteile von Print und Digital nutzen, das wäre eigentlich ideal.

Das Beste aus zwei Welten
Das Medium welches alle Vorteile von Print und Digital kombiniert gibt es so zwar nicht. Aber immerhin kann ein vorhandenes Printprodukt so aufbereitet werden, dass es im Internet problemlos gelesen werden kann. Zudem kann man es mit weiterem Content wie Videos, Verlinkungen oder interaktiven Elementen ergänzen und dem Kunden so einen weiteren Mehrwert bieten. Wenn also ein gutes Printprodukt bereits besteht, dann bekommt man mit relativ geringen Aufwand das Beste aus beiden Welten.

Kostenlos, aber nicht ganz optimal
Digitale Blätterkataloge können heute kostenlos auf verschiedenen Internetplattformen generiert und veröffentlicht werden. (Bsp.: ISSUU oder Yumpu. Aber wie meist haben die kostenlosen Angebote auch Ihre Nachteile. Als extrem störend empfinde ich die Werbeeinblendungen, welche bei vielen kostenlosen Angeboten zwischendurch geschaltet werden. Im B2B und auch B2C-Bereich eigentlich nicht denkbar, im privaten Umfeld aber durchaus zu akzeptieren. Weiter ist auch die Anreicherung der Blätterkataloge mit Links, Videos usw. nur beschränkt oder gar nicht möglich. Ebenfalls zu beachten ist, dass so publizierte Inhalte den Besucher nicht auf die eigene Website bringen, sondern im Gegenteil, den Besucher weg vom eigenen Internetauftritt. Die Veröffentlichung auf diesen Plattformen hat dabei noch eine weitere negative Folge. Durch das Hosting und Veröffentlichen von Content auf „fremden“ Servern fällt auch das Suchmaschinen-Ranking.

Machen sie mehr daraus
Es geht aber auch anders. Neben den vielen Online-Plattformen für Blätterkataloge gibt es aber auch geeignete Software, mit welcher man die Blätterkataloge generieren und aufbereiten kann. Und die haben viele Vorteile gegenüber den kostenlosen Plattformen. Die Möglichkeiten für die Anreicherung mit interaktiven Elementen sind hier meist deutlich umfangreicher. Ein wichtiger und für mich entscheidender Faktor ist jedoch, dass die so erstellten Blätterkataloge direkt in die eigene Internetpräsenz eingebunden werden können. Somit leiten Sie Besucher nicht von ihrer Webseite weg, sondern bringen diese direkt auf Ihre Website. Denn digitale Blätterkataloge können so erstellt und optimiert werden, dass sie von den Suchmaschinen indiziert und durchsucht werden können. Dabei ist zu beachten, dass für die Erstellung von Blätterkatalogen verschiedene Technologien zum Einsatz kommen. Vermeiden Sie unbedingt Blätterkataloge auf „Flash“-Basis und verwenden Sie eine Lösung mit HTML5. Denn nur mit damit holen Sie das maximum aus ihren digitalen „Printprodukten“ raus und nur so bekommen sie das Beste aus den zwei Welten.

 

Autor:
Christian Schuler
Leiter Marketing & Digital
Christian Schuler besitzt einen Bachelor Abschluss im Bereich Computertechnik und Informatik und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit diesem Thema. Mit seinem Master Abschluss in Sales- und Marketing ergänzt er dieses Wissen optimal für die heutigen Herausforderungen des Marktes. Nach seinem Studium war er längere Zeit in der Softwareentwicklung tätig. Danach war er Geschäftsführer eines Einzelhandelsunternehmens und einer Handels- und Vertriebsgesellschaft. Heute profitieren die Kunden bei der Media Concept Group von diesen langjährigen Erfahrungen und er teilt sein Wissen auf diesem Blog.